ANDREAS LEHNER
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activated 02.04.2002
updated 7.03.2012

 

Gedenkstätte und Museum Kreuzstadl Künstlerische Gestaltung mit Wolfgang Horwath und dem Team von RE.F.U.G.I.U.S.

©Sebastian Wahlhütter

Konzept, Inhalt und Gestaltung

Paul Gulda
Horst Horvath
Wolfgang Horwath
Erich Kovacs
Andreas Lehner
Ludwig Popper
Walter Reiss
Birgit Schützenhofer
Eva Schwarzmayer
Christine Teuschler

Wissenschaftliche Beratung & Unterstützung

Zsuzsanna Eck-Varga
Eleonore Lappin-Eppel
Szabolcs Szita
Dieter Szorger

 

www.refugius.at

Sie werden leben

Konzept
Künstlerische Leitung
Projektentwicklung
mit
Renate Schönfeldinger

Der Eindruck, den die beiden zerlumpten Männer machten, die Gisela Legaths vierzehnjähriger Sohn im März 1945 nach Hause brachte, war wenig vertrauenerweckend. Für die Familie aus Deutsch Ehrensdorf im Südburgenland bestand kein Zweifel, dass es sich um geflohene Zwangsarbeiter handelte. Diese wurden in den letzten Kriegsmonaten zu Tausenden beim Bau des Südostwalls eingesetzt. Ihnen zu helfen, war bei Strafe verboten. Trotzdem gab Gisela Legath den beiden Fremden zur Antwort: „Sie werden leben.“

Die Selbstverständlichkeit, mit der sie und ihre Kinder Martin und Frieda ihnen unter Lebensgefahr in ihrer Scheune Unterschlupf gewährten, sie trotz der Anwesenheit deutscher Soldaten mit Essen versorgten und sich durch gelebte Menschlichkeit und Zivilcourage der Unmenschlichkeit des Systems widersetzten, ist bewundernswert.

Einer der beiden Zwangsarbeiter war Giora Karny aus Szombathely. Jahrzehnte später stellte er den Kontakt zu seinen Rettern wieder her und setzte sich dafür ein, dass sie von der Holocaust-Gedenkstätte in Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet wurden. Erst vor wenigen Monaten fiel weiters die Entscheidung, eine Straße in Wien nach Gisela Legath zu benennen.

Vor dem Hintergrund der dramatischen historischen Ereignisse schildert die Ausstellung die Geschichte von Familie Legath und zeichnet den Lebensweg von Giora Karny nach, von seiner unbeschwerten Kindheit in Szombathely über die zunehmende Diskriminierung durch die ungarische Öffentlichkeit, die Zwangsarbeit, die organisierte Deportation und Vernichtung bis hin zu jenem schicksalhaften Moment, in dem er seinen Rettern begegnete.

Ausstellung
burgenländisches geschichte(n)haus

www.bildein.at

Eröffnung am 18. März 2012, 14.00 Uhr

Andreas Baumkircher
Leben und Sterben im 15. Jahrhundert

Konzept
Künstlerische Leitung
Projektentwicklung

 

Ausstellung 2012/13
Burg Schlaining

Ausstellung auf facebook

www.ritter-baumkircher.at

Goldener Boden
Konzept
Künstlerische Leitung
Projektentwicklung
  Sonderausstellung 2012
Museum Hartberg
Grenzerfahrungsweg Bildein
Konzept
Projektentwicklung
Künstlerische Leitung

plan

 

Eröffmung am 11. September 2011
10:00 Uhr
Bildein

   
brücke
grenzerfahrungsweg: brücke über die pinka